Jahresbericht 2016

Die erhöhte Sichtbarkeit der Institution des Ombudsmans in der Wissenschaftsgemeinde führte dazu, dass die Anzahl der Anfragen, die neben zahlreichen Telefonaten den Ombudsman erreichten, im Jahr 2016 stark  anstieg. Genaue Aufschlüsselungen der Anfragen und Fälle nach thematischen Schwerpunkten sowie Fachbereichen finden sich im dritten Teil des Jahresberichts. Auch der Umgang mit verschiedenen Arten von Anfragen wird erläutert.

Erneut war das häufigste Thema der Konflikte und Anfragen die Feststellung von Autorschaften und Autorschaftsreihenfolgen, weshalb dieser Themenkomplex in einem Schwerpunktthema behandelt wird.

Trotz ehemals sehr enger und kollegialer Zusammenarbeit kommt es immer wieder zu Konflikten bei der Weiterverwendung bzw. Weitergabe von Daten, die an einer früheren Arbeitsstelle generiert wurden. Welche Regeln und Präventionsmaßnahmen solche Konflikte verhindern können, wird im Kapitel „Kooperation und Gewährung von Datenzugang“ dieses Jahresberichts behandelt.

Überlegungen und Erfahrungen im Umgang mit anonymen Whistleblowern, insbesondere mit möglichen Falschbeschuldigungen werden kurz behandelt.

Es zeigt sich immer wieder, dass sich Anfragestellende oft nicht völlig der Zuständigkeit des Ombudsman für die Wissenschaft bewusst sind, was aufgrund der fehlenden Sanktionsgewalt des Ombudsmans zu Frustration führen kann. Deshalb wird in diesem Bericht Klarheit geschaffen, in welchen Fällen der Ombudsman wie helfen kann.

Der Ombudsman beteiligte sich weiterhin auf nationaler und internationaler Ebene beider Ausgestaltung bzw. Entwicklung von Richtlinien zur Förderungwissenschaftlicher Integrität.

Weitere Jahresberichte des Ombudsman finden Sie hier.

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