Symposium der Ombudspersonen 2018

Das fünfte Symposium der Ombudspersonen für Gute Wissenschaftliche Praxis fand am 8. und 9. Februar 2018 in Berlin statt. Mit über 180 Anmeldungen hatte es einen großen Zulauf. In Anlehnung an das Jubiläum der Erstveröffentlichung der DFG-Denkschrift zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis stand das Symposium 2018 unter dem Motto „20 Jahre Research Integrity in Deutschland – Was hat sich verändert? Wie geht es weiter?“. Für den öffentlichen Teil der Veranstaltung am 8. Februar wurden vier Sektionen zu unterschiedlichen Themen der GWP sowie eine Podiumsdiskussion organisiert. Insgesamt wurden über 20 Referentinnen und Referenten eingeladen, den lokalen Ombudspersonen und der interessierten Öffentlichkeit Einblicke in ihre Arbeit im Bereich wissenschaftlicher Integrität zu geben und so intensive Diskussionen zu aktuellen Themen anzuregen. Der zweite Tag des Symposiums diente traditionell dem vertraulichen Austausch der Ombudspersonen: Neben Erfahrungsberichten lokaler Ombudspersonen und Ombudsstellen organisierte der Ombudsman vier parallele Workshops, in denen die Ombudspersonen sich in kleineren Gruppen intensiv zu verschiedenen GWP-Themen austauschen konnten.

Die Videos der Beiträge des Ombudssymposiums 2018 finden Sie hier.

Das Programm des Ombudssymposiums 2018 können Sie dem untenstehenden Überblick entnehmen. Das ausführliche Programm zum Download finden Sie hier.

Donnerstag, 8. Februar 2018 – öffentlicher Teil der Veranstaltung

Begrüßung und Eröffnung

Begrüßung durch den „Ombudsman für die Wissenschaft“

Eröffnung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Dr. Harald von Kalm)

Begrüßung durch die Hochschulrektorenkonferenz (Dr. Jens-Peter Gaul)

Die Durchsetzung wissenschaftlicher Integrität als Leitungsaufgabe

Die Durchsetzung guter wissenschaftlicher Praxis als Herausforderung für die Hochschulleitung

(Prof. Dr. Erika Kothe)

Die besondere Bedeutung der guten wissenschaftlichen Praxis in der Medizin

(Prof. Dr. med. Christopher Baum)

Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis auf internationaler Ebene

Zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten in der Schweiz

(Prof. Dr. Nadja Capus)

The revised European Code of Conduct for Research Integrity – How can we benefit from it?

(Prof. Krista Varantola, PhD)

Vermittlung guter wissenschaftlicher Praxis an den wissenschaftlichen Nachwuchs

Graduierteneinrichtungen: Multiplikatoren guter wissenschaftlicher Praxis – Erste Ergebnisse der UniWiND-AG GWP und Erfahrungen an der Universität Düsseldorf

(Dr. Christian Dumpitak)

Leiten und Anleiten zur GWP: Reflexionen aus der Praxis

(Prof. Dr. Joachim Heberle, Prof. Dr. Brigitte M. Jockusch)

Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Wissenschaftlern bzw. Wissenschaftlerinnen als besonderes Problem in Ombudsverfahren

(Prof. Dr. Wolfgang Löwer)

Autoren und Daten – Neue Anforderungen im Bereich guter wissenschaftlicher Praxis

Urheberrecht, Datenschutz und Wissenschaftsbetrug

(Prof. Dr. Eric Steinhauer)

Securing research integrity in the publishing process

(Tamara Welschot)

Podiumsdiskussion: 20 Jahre Research Integrity in Deutschland – Was hat sich verändert? Wie geht es weiter?

Impulsreferat: Prof. Dr. Stefan Rixen

Moderation: Jeanne Rubner

Teilnehmende: Prof. Dorothee Dzwonnek, Dr. Anneke Meyer, Dr. Ralf Neumann, Prof. Dr. Stephan Rixen, Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber

Freitag, 9. Februar 2018 – nicht-öffentlicher Teil der Veranstaltung

Erfahrungen aus der Ombudsarbeit

Einblicke in die Arbeit des Ombudskollegiums der Universität Hamburg

(Prof. Dr. Reiner Lauterbach)

Impulse für GWP und Ombudswesen an der Universität Göttingen

(Dr. Veronika Fuest)

Erfahrungen aus der Ombudsarbeit am UFZ

(Dr.-Ing. Beate Strehlitz)

Parallele Workshops

1) Umgang mit Whistleblowern und Anonymität: Reputationsschutz und Wahrung der Vertraulichkeit vs. Information der Einrichtungsleitung und der Öffentlichkeit

(Moderation: Dr. Kirsten Hüttemann, Prof. Dr. Alexander Peukert)

2) Towards better research authorship: Why does good authorship practice matter? What symptoms can identify poor practice? How do we manage problems when they arise?

(Moderation: Chris Graf, Dr. Sabine Kleinert)

3) Formen und Grenzfälle von Plagiaten: Zum Umgang mit Text-, Beleg-, Ideen-, Struktur und „Selbst-plagiaten“

(Moderation: Prof. Dr. Gerhard Dannemann)

4) Management und Veröffentlichung von Forschungsdaten – aus wissenschaftlicher und juristischer Doppelperspektive

(Moderation: Dr. Christian Mathieu, Armin Talke, LL.M.)

Impressionen

Fotos von Judith Affolter